Der Bezirkspokal 2025/2026 ist beendet – und am Ende setzte sich SV Arminia Freißenbüttel verdient die Krone auf. Nach einer langen Pokalsaison mit insgesamt 45 gemeldeten Mannschaften führte der Weg über mehrere spannende Runden bis zum großen Final Four am 27.06.2026 bei den Green Wolves Buschhausen.

Was sportlich ohnehin schon ein echtes Highlight war, wurde an diesem Tag zusätzlich zu einer körperlichen Herausforderung für alle Beteiligten. Bei fast 40 Grad Außentemperatur fand das Final Four am heißesten Tag des Jahres statt. Für Spieler, Ausrichter und Zuschauer war das kein gewöhnlicher Pokaltag, sondern ein echter Kampf gegen Gegner, Druck und Hitze.

Eine Verlegung war leider nicht realistisch möglich. Vier Teams, volle Terminkalender und das Ende der Saison hätten es praktisch unmöglich gemacht, alle Mannschaften noch einmal an einem neuen Termin unter einen Hut zu bekommen. Umso größer ist der Respekt an alle, die diesen Tag trotz der extremen Bedingungen durchgezogen haben.

45 Teams gingen an den Start

Der Bezirkspokal 2025/2026 war breit besetzt. Insgesamt 45 Mannschaften aus dem Bezirk gingen in den Wettbewerb. Von der ersten Runde bis zum Final Four wurde in klassischer Pokal-Manier ausgesiebt – Runde für Runde, Spiel für Spiel, Leg für Leg.

Am Ende blieben vier Teams übrig:

SV Arminia Freißenbüttel
Flying Bulldogs A
Dannenberg 29ers B
Blackout A

Leider musste Blackout A das Final Four kurzfristig absagen. Trotz 11 gemeldeter Spieler konnte am Ende nicht genügend Personal gestellt werden. Das ist natürlich schade – gerade bei einem Final Four, auf das man sich sportlich über eine lange Pokalsaison qualifiziert hat. Dadurch zog Flying Bulldogs A kampflos ins Finale ein.

Der Weg ins Final Four

Der spätere Pokalsieger aus Freißenbüttel zeigte bereits vor dem Final Four, dass mit ihm zu rechnen ist. Nach einem klaren Auftakterfolg gegen Pirates B ging es über Moor Goblins Karlshöfen A und Red Falkens weiter bis in die entscheidende Phase des Wettbewerbs.

Das Viertelfinale gegen Dannenberg 29ers A wurde allerdings nicht auf sportlichem Wege entschieden. Dannenberg 29ers A konnte nicht antreten, sodass SV Arminia Freißenbüttel am grünen Tisch ins Final Four einzog.

Auch Flying Bulldogs A spielte eine starke Pokalsaison. Nach Siegen gegen SV KOMET Pennigbüttel C, Red Foxes Steden B, Billerbeck Darter und Green Wolves Buschhausen A stand das Team verdient im Final Four.

Das Viertelfinale der Bulldogs lautete:
Flying Bulldogs A – Green Wolves Buschhausen A 10:2

Dannenberg 29ers B kämpfte sich ebenfalls stark bis in die Endrunde. Unter anderem wurden Green Wolves Buschhausen B, Flying Bulldogs D und Beckedorf Green Pythons ausgeschaltet.

Blackout A überzeugte bis zum Final Four ebenfalls mit klaren Ergebnissen. Nach Siegen gegen Flying Bulldogs C, SV KOMET Pennigbüttel A, VSK Squad of Darts und Pirates A war der Platz unter den besten vier Mannschaften verdient.

Auslosung vor Ort

Die Halbfinalbegegnungen des Final Four standen nicht im Vorfeld fest, sondern wurden direkt vor Ort ausgelost. Dafür stand Franziska Bohlmann von den Green Wolves Buschhausen bereit und übernahm die Auslosung der Paarungen.

So ergaben sich die Halbfinals:

Blackout A – Flying Bulldogs A
SV Arminia Freißenbüttel – Dannenberg 29ers B

Durch die kurzfristige Absage von Blackout A zog Flying Bulldogs A kampflos ins Finale ein.

Das Final Four bei fast 40 Grad

Am Samstag, den 27.06.2026, wurde das Final Four bei den Green Wolves Buschhausen ausgetragen. Schon vor dem ersten Dart war klar: Dieser Tag wird besonders.

Die Temperaturen lagen im Außenbereich bei fast 40 Grad. Jeder Gang, jede Aufnahme und jedes Spiel kostete Kraft. Konzentration hochhalten, ruhig bleiben, Körperspannung bewahren – all das war unter diesen Bedingungen deutlich schwerer als sonst.

Trotzdem wurde gespielt, gekämpft und der Pokal sportlich entschieden. Dafür gebührt allen Anwesenden ein großes Lob.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die Green Wolves Buschhausen. Als Ausrichter haben sie unter schwierigen Bedingungen einen starken Job gemacht. Die Bewirtung war top, die Organisation passte und man merkte, dass alles dafür getan wurde, den Teams und Gästen diesen heißen Pokaltag so angenehm wie möglich zu machen. Gerade bei solchen Temperaturen ist das nicht selbstverständlich. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer vor Ort.

Halbfinale

Da Blackout A personell nicht antreten konnte, wurde das erste Halbfinale kampflos gewertet:

Blackout A – Flying Bulldogs A 0:12

Im zweiten Halbfinale setzte sich der spätere Pokalsieger deutlich durch:

SV Arminia Freißenbüttel – Dannenberg 29ers B 7:1

Damit standen sich im Finale Flying Bulldogs A und SV Arminia Freißenbüttel gegenüber. Das Spiel um Platz 3 ging aufgrund der Absage von Blackout A an Dannenberg 29ers B.

Finale: Freißenbüttel lässt nichts anbrennen

Im Endspiel wurde es dann noch einmal richtig heiß – und das nicht nur sportlich. Im Spielraum fehlte im Grunde nur noch der Aufguss. Die Temperaturen waren enorm, die Luft stand und nach diesem langen Pokaltag merkte man allen Beteiligten an, wie kräftezehrend dieser Finaltag war.

Das Finale lautete:

Flying Bulldogs A – SV Arminia Freißenbüttel 1:7

SV Arminia Freißenbüttel zeigte im Endspiel noch einmal eindrucksvoll, warum dieses Team am Ende ganz oben steht. Die Flying Bulldogs A konnten in diesem Finale phasenweise nur noch zusehen. Vielleicht fehlte durch das kampflose Halbfinale auch ein wenig der Rhythmus – während Freißenbüttel durch das gespielte Halbfinale bereits voll im Turniermodus war, hatten die Bulldogs nach der Pause nicht mehr ganz die Betriebstemperatur, die man für so ein Finale gebraucht hätte.

Ob es nun an der Hitze, der Pause oder einfach an der starken Leistung von Freißenbüttel lag: Am Ende war der Finalsieg klar und verdient.

Mit einem deutlichen 7:1 sicherte sich SV Arminia Freißenbüttel den Bezirkspokal 2025/2026. Flying Bulldogs A erreichte einen starken zweiten Platz, musste sich im Finale aber der besseren Mannschaft geschlagen geben.

Endstand Bezirkspokal 2025/2026

1. Platz: SV Arminia Freißenbüttel
2. Platz: Flying Bulldogs A
3. Platz: Dannenberg 29ers B
4. Platz: Blackout A

Herzlichen Glückwunsch an den neuen Bezirkspokalsieger SV Arminia Freißenbüttel und natürlich auch an alle Teams, die sich bis ins Final Four gespielt haben.

Die besten Spieler des Pokals

Auch individuell gab es im Bezirkspokal 2025/2026 einige starke Leistungen.

Nach den ausgewerteten Leistungsdaten führte Phil Elißat die Schnittliste an. Mit einem Average von 79,2 über vier Spiele und vier Siegen zeigte er eine herausragende Pokalrunde. Dazu kamen unter anderem 5x 180, mehrere Shortgames und Highfinishes von 120 und 136.

Ebenfalls stark unterwegs war Sebastian Stute mit einem Schnitt von 77,8 aus zwei Spielen. Auch Thorsten Mehrtens überzeugte mit 71,0 Average über sechs Spiele und sechs Siege – eine sehr konstante Pokalleistung über mehrere Einsätze hinweg.

Weitere auffällige Spieler in der Schnittliste waren unter anderem:

Phil Elißat – Ø 79,2
Sebastian Stute – Ø 77,8
Thorsten Mehrtens – Ø 71,0
Timm Klefeker – Ø 71,0
Niklas Fahrenholz – Ø 69,6
Domenik Hovenga – Ø 67,3
Renè Windeler – Ø 66,1

Bei den Bestleistungen ragte besonders Dakota Venohr heraus. Er spielte das höchste Finish des Pokals mit einem starken 160er Highfinish. Dahinter folgten Michael Eilers mit 150 und Stefan Goetzke mit 149.

Auch bei den 180ern wurde ordentlich geliefert. Insgesamt wurden in den ausgewerteten Leistungsdaten 77x 180 erfasst. Die meisten 180er warf Phil Elißat mit 5x 180. Dahinter folgten Dakota Venohr, Martin Monser und Gerd van de Wiel mit jeweils 4x 180.

Die besten Shortgames gingen bis auf 13 Darts herunter. Hier konnten unter anderem Thorsten Mehrtens, Renè Windeler und Nick Hell jeweils ein 13-Dart-Leg verbuchen. Im Doppel wurden mehrere starke 14-Dart-Legs gespielt, unter anderem von Phil Elißat, Dakota Venohr, Vencel Aradi, Sebastian Stute, Sebastian Ihlo, Julius Salomon, René Prigge und Fynn Gerhard.

Fazit

Der Bezirkspokal 2025/2026 hatte alles, was ein Pokalwettbewerb braucht: viele Teams, klare Favoriten, starke Einzelspieler, Überraschungen und am Ende ein Final Four unter außergewöhnlichen Bedingungen.

Dass dieses Final Four am heißesten Tag des Jahres stattfinden musste, machte die Sache für alle Beteiligten nicht leichter. Trotzdem wurde der Wettbewerb sauber zu Ende gespielt – mit einem verdienten Sieger, starken Finalisten und großem Respekt für alle Anwesenden.

SV Arminia Freißenbüttel ist Bezirkspokalsieger 2025/2026.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem starken Erfolg!

Alle Informationen zum Bezirkspokal gibt es hier:
https://2k-dart-software.com/frontend/events/5/event/17107/participants